F1 2012

Formel-1-Simulation: knallhart um die Meisterschaft kämpfen

In F1 2012 nimmt der Spieler als Rennfahrer an dem weltberühmten Formel-1-Zirkus teil. Die Rennsimulation bringt aktuelle Fahrzeuge, Teams und spannende Einzel- und Online-Herausforderungen mit. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • gelungene Formel 1 Simulation
  • Strecken, Teams und Fahrer der Saison 2012
  • gute Grafik, Sounds und Boxendurchsagen
  • spannende Überholmanöver
  • Online-Karriere und Splitscreen-Modus

Nachteile

  • erfordert Geduld
  • schnelle Fahrer kaum noch einholbar
  • nicht alle Strafen nachvollziehbar

Herausragend
8

In F1 2012 nimmt der Spieler als Rennfahrer an dem weltberühmten Formel-1-Zirkus teil. Die Rennsimulation bringt aktuelle Fahrzeuge, Teams und spannende Einzel- und Online-Herausforderungen mit.

F1 2012 aktualisiert Fahrzeuge und Teams der Formel 1 auf den Stand von 2012. Der Spieler legt ein Fahrerprofil an und startet seine Karriere in einem Rennteam. In einer Trainings-Session macht F1 2012 den Nachwuchs-Piloten mit den Grundlagen der Steuerung und der korrekten Kurventechnik vertraut.

Im Anschluss an das Training stehen weitere Rennoptionen offen. In der Season Challenge legt man sich auf einen Rivalen fest. Das Ziel besteht darin, den Widersacher in einer Saison hinter sich zu lassen. Darüber hinaus kann man in der Karriere eine komplette Meisterschaft absolvieren.

Online-Action für bis zu 16 Spieler

Die Rennen von F1 2012 folgen den Gepflogenheiten der Formel 1. Man beginnt mit einem Qualifying und muss im Kampf gegen die Uhr eine möglichst gute Startposition herausfahren. Im Rennen misst man sich mit 23 weiteren Fahrern. Online können bis zu 16 menschliche Spieler antreten, den Rest steuert der Computer. Mit Freunden spielt man online eine kooperative Saison oder wetteifert mit geteiltem Bildschirm am gleichen PC.

Tuning leicht gemacht

Über einen Schieberegler legt man die Abstimmung seines Rennboliden fest. Für kurvige Strecken wählt man ein Setup mit steilen Flügeln, während man auf Pisten mit langen Kurven eine aggressivere Einstellung vornimmt. Den Boliden wirft man mit wohl dosierten Befehlen über Tastatur, Gamepad oder Lenkrad um die Kurven. Rempeleien und Abkürzungen ahndet F1 2012 mit Strafen.

Aller Anfang ist schwer: Fahrhilfen vermeiden Frust

Viele zuschaltbare Fahrhilfen erleichtern Anfängern die Beherrschung der PS-starken Rennboliden. Um die Siegchancen in F1 2012 zu erhöhen, schaltet man die Fahrhilfen mit gewonnener Streckenkenntnis nach und nach ab. Kleinere Fahrfehler korrigiert man wie bei Dirt, indem man das Rennen kurz unterbricht ein paar Sekunden zurückspult.

Fazit F1 2012 glänzt mit hübscher Grafik, kernigen Motorengeräuschen und guten Boxenkommandos während der Fahrt. Im Stil einer Rennsimulation muss man um Positionen hart kämpfen, ohne sich über das Regelwerk hinwegzusetzen. Ohne einen Gummiband-Effekt sind davon gefahrene Fahrer rasch über alle Berge. Rowdy-Stil bestraft das Spiel gnadenlos. Zu Sieg und Ehren kommen dagegen Fahrer mit der nötigen Geduld. Wer Strecken und Fahrzeuge wie im Schlaf beherrscht, darf auf dem Podium mit Champagner duschen. Wie ein echter Formel-1-Pilot.